Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) als Produktionsschule – Sozialpflegerischer Bereich

Ziel des Schulversuchs

Der Schulversuch ist wie schon das reguläre Berufsvorbereitungsjahr darauf angelegt, die personale, soziale und berufliche Kompetenz der Teilnehmer und Teilnehmerinnen so zu fördern, dass nach Abschluss des Bildungsganges der Eintritt in ein Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnis möglich ist. Es soll erprobt werden, wie diese Bildungs- und Erziehungsziele in stärkerem Maße verwirklicht werden können. Das Versuchskonzept einer besonderen Form des Berufsvorbereitungsjahres sieht daher vor,
– betriebliche Arbeitsformen in den schulischen Werkstattbereich zu übernehmen (z.B. durch Ausführung konkreter Produktionsaufträge zum Eigengebrauch der Schule),
– den Unterricht in den Fächern Deutsch und Mathematik mit ihren für den Erwerb der Berufsreife zentralen Inhalten zu verstärken,
– die Teilnehmer und Teilnehmerinnen durch sozialpädagogische Betreuungsangebote der Jugendhilfe zu begleiten,
– die Möglichkeit zum Erwerb des Hauptschulabschlusses zu eröffnen.

Teilnehmende Schüler und Schülerinnen

An dem Schulversuch können Schüler und Schülerinnen teilnehmen, die ihre Berufsschulpflicht am Berufsbildungszentrum St. Wendel zu erfüllen haben und bei denen die Voraussetzungen zum Besuch des Berufsvorbereitungs-jahres gegeben sind.

Erwerb des Haupschulabschlusses

Im unterrichtlichen Rahmen des Schulversuchs erfolgt für interessierte Teil-nehmer und Teilnehmerinnen eine inhaltliche Vorbereitung auf die Prüfung zum Erwerb des Hauptschulabschlusses, die nach der Verordnung über die Prüfung zum Erwerb des Hauptschulabschlusses für Schüler und Schülerinnen des Be-rufsvorbereitungsjahres und über die Prüfung zum Erwerb der Berechtigung zum Übergang in die zweijährigen Berufsfachschulen vom 13. August 2014 in ihrer jeweiligen Fassung abgelegt werden kann.