Fachoberschule Fachbereich Wirtschaft

Allgemeines

Die Fachoberschule ist eine weiterführende Schule der Klassenstufen 11 und 12 bzw. nur der Klassenstufe 12, die auf der Grundlage einer praktischen und theoretischen Ausbildung zur Fachhochschulreife führt.

 

Abschluss

  • Schriftliche Abschlussprüfung: Deutsch, Französisch oder Englisch, Betriebswirtschaftslehre, Mathematik, Rechnungswesen
  • Mündliche Abschlussprüfung: nach Beschluss der Konferenz
  • Zeugnis der Fachhochschulreife

 

Berechtigungen

  • Besuch einer Höheren Berufsfachschule für Wirtschaftsinformatik, Fremdsprachen in Wirtschaft und Verwaltung, Kaufmännische Assistenten
  • Studium an einer Fachhochschule
  • Zulassung zu den Laufbahnen des gehobenen nichttechnischen Dienstes als Beamtenanwärter
  • Eintritt in Klasse 11 bzw. 12 des Oberstufengymnasiums

 

Aufnahmevoraussetzungen

Zweijährige Fachoberschule (Klassenstufen 11 und 12)

  • Mittlerer Bildungsabschluss und Praktikantenstelle für die fachpraktische Ausbildung
  • Für die Schüler/-innen des achtjährigen Gymnasiums: Versetzung in die Klasse 10 und Praktikantenstelle für die fachpraktische Ausbildung

 

Einjährige Fachoberschule (Klassenstufe 12)

Mittlerer Bildungsabschluss und eine dem Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung zuzuordnende abgeschlossene Berufsausbildung oder 2jähriges Praktikum oder eine mindestens 4jährige hauptberufliche, dem Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung zuzuordnende Tätigkeit.

 

Unterricht

In Klasse 11 besuchen die Schüler/-innen an zwei bzw. drei Tagen die Schule, an den übrigen Tagen absolvieren sie ein kaufmännisches Praktikum. In Klasse 12 findet Vollzeitunterricht statt.

 

Betriebspraktikum - nur für Klassenstufe 11

Das Betriebspraktikum in Klasse 11 kann in Dienstleistungsunternehmen, in Handels-, Handwerks– und Industriebetrieben sowie in öffentlichen Verwaltungen und in Verwaltungen von gemeinnützigen Organisationen  absolviert werden. Das Praktikum besteht aus drei Modulen (siehe Praktikumsplan vom 01.08.2013). Für jedes Modul gilt eine Mindestdauer von 12 Wochen. Der Praktikumsbetrieb legt die Dauer der den Modulen zugeordneten Tätigkeitsbereiche nach den betrieblichen Gegebenheiten fest.

Die Schüler/-innen bemühen sich eigenständig um eine Praktikantenstelle. Es müssen vor der Versetzung in die Klasse 12 einschließlich Urlaub (sechs Wochen) 52 Wochen Praktikum nachgewiesen werden. Die praktische Ausbildung kann auch nacheinander in mehreren Betrieben stattfinden.

Über das Praktikum ist ein Berichtsheft zu führen, das wöchentlich vom Ausbildungsleiter des Betriebes gegenzuzeichnen ist. Nach Beendigung jedes Praktikumabschnittes stellt der Betrieb ein Praktikantenzeugnis aus.

 

Förderung

Schüler/-innen der Fachoberschule können nach dem Berufsausbildungsförderungsgesetz (BAFöG) gefördert werden.