Mit zwei getrennten Feierstunden verabschiedete die Fachschule für Sozialpädagogik der Dr.-Walter-Bruch-Schule ihre Absolventinnen und Absolventen in den Erzieherberuf. Während die traditionelle Ausbildung und die praxisintegrierte Ausbildung jeweils in einem eigenen Rahmen gefeiert wurden, verband beide Gruppen ein gemeinsamer erfolgreicher Abschluss: die staatliche Anerkennung als Erzieherin beziehungsweise Erzieher.
Bei der Abschlussfeier der praxisintegrierten Ausbildung zogen die Absolventinnen und Absolventen feierlich mit Hüten in den Veranstaltungsraum ein und wurden herzlich empfangen. Schulleiterin Kirsten Prams würdigte die besonderen Leistungen der angehenden Fachkräfte. Drei intensive Ausbildungsjahre lägen hinter ihnen; nun könnten sie die Früchte ihrer Ausdauer und ihres Engagements ernten. Sie betonte zugleich die hohe Verantwortung des Berufes: Erzieherinnen und Erzieher meisterten täglich zahlreiche Aufgaben, häufig gleichzeitig, und blieben dabei professionell, verständnisvoll und zugewandt.
Ihr Dank galt neben den Absolventinnen und Absolventen auch den Kolleginnen und Kollegen sowie der Abteilungsleitung Christina Benoist. Klassenlehrer Stephan Riefer bezeichnete den Abschluss als biografischen Wendepunkt. Die nunmehr fünfte PiA-Kohorte habe erneut gezeigt, was diese Ausbildungsform ausmache: eine große Altersmischung, unterschiedliche Lebenswege und der gemeinsame Wille, ein anspruchsvolles Ziel zu erreichen. Die Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher sei „kein Pappenstiel“ und könne nur mit Hingabe, Empathie, Kooperation und Durchhaltevermögen erfolgreich bewältigt werden.
Auch die Absolventinnen Julia Bösnecker und Annika Seiler blickten in ihrer Rede auf die gemeinsame Ausbildungszeit zurück. Sie erinnerten daran, wie die Gruppe sich „durchgebissen“, gegenseitig motiviert, unterstützt und zusammengehalten habe. Besonders eindrücklich beschrieben sie die Bedeutung des Berufs mit den Worten: „Es ist unbezahlbar, wenn ein Kind dich an die Hand nimmt.“ Als Klassenbeste wurden Larissa Leister und Laura Serwene, beide mit der Gesamtnote von 1,0, ausgezeichnet.
Auch die Absolventinnen und Absolventen der traditionellen Ausbildung erhielten im Rahmen einer eigenen Abschlussfeier ihre Zeugnisse. In ihrer Ansprache gratulierte die stellvertretende Abteilungsleiterin Christina Herber den Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Erfolg und würdigte ihren Weg durch eine anspruchsvolle Ausbildungszeit. Sie erinnerte daran, dass neben Klausuren, Konzepten und Prüfungen vor allem die Erfahrungen in der pädagogischen Praxis prägend gewesen seien: Begegnungen mit Kindern und Jugendlichen, Gespräche mit Eltern, herausfordernde Situationen und das gemeinsame Arbeiten im Team.
Mit dem Abschluss beginne nun ein neues Kapitel. Die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher würden in Kitas, Ganztagsschulen, Wohngruppen, Einrichtungen der Jugendhilfe oder der Eingliederungshilfe arbeiten und dort auf Menschen treffen, die sie brauchten. Der Beruf sei weit mehr als eine Tätigkeit, so Herber: Er gestalte Zukunft – oft nicht durch große Gesten, sondern durch ein offenes Ohr, Geduld, Zuspruch und gemeinsames Lachen im Alltag. Die Gesellschaft brauche Menschen mit Fachwissen, Engagement, Haltung und Menschlichkeit.
Anschließend überreichten die Klassenlehrkräfte im Anerkennungsjahr – Lisa Mahut, Tanja Zawar, Jana Staub, Manuel Spohn und Lena Frey – die Zeugnisse mit sichtlichem Stolz. Die Absolventinnen Marie Kaub und Ronja Kaiser gestalteten die Feier zudem mit einer Rede aus Sicht ihres Jahrgangs. Als Jahrgangsbeste wurde Katrin Golovkin mit einer Gesamtnote von 1,0 ausgezeichnet.
Mit ihrem Abschluss beginnt für die neuen staatlich anerkannten Erzieherinnen und Erzieher nun ein neuer Lebensabschnitt. Sie werden künftig Kinder und Jugendliche begleiten, stärken und in ihrer Entwicklung unterstützen – eine verantwortungsvolle Aufgabe, für die sie an der Dr.-Walter-Bruch-Schule fachlich und persönlich vorbereitet wurden. Die beiden Feiern machten deutlich: Die Ausbildungswege mögen unterschiedlich sein, das Ziel aber ist dasselbe – engagierte pädagogische Fachkräfte für die Zukunft.
Absolventinnen und Absolventen der traditionelle Erzieherausbildung
Amon Armbrüster, Hofeld
Jolina Alles, Freisen-Schwarzerden
Ruba Almagrabi, Tholey
Jule Marie Andernach, St. Wendel
Célina Arend, Nonnweiler
Jonathan Birkenbach, St. Wendel
Melanie Bösen, Wadern-Lösertal,
Lia Solene Karin Draeger, Lebach-Steinbach
Nils Einloft, St. Wendel
Katrin Golovkin, Wadern
Jule Heinrich, Lebach
Dennis Hinz, Schiffweiler
Malin Jenal, Tholey-Lindscheid
Angelina Jochum, Ottweiler
Pascal Noel Jung, Neunkirchen
Ronja Alea Kaiser, Ottweiler
Zoe Chiara Kaßner, Urexweiler
Marie-Helene Kaup, St. Wendel
Cansu Kaya, Neunkirchen
Maike Kerber, Hoof
Laura Michelle Klein, St. Wendel-Alsfassen
Nicklas Knorr, Schmelz
Claudia Kuballa, Türkismühle
Selina Lamberti, Theley
Johanna Mehrstein, Scheuern
Marie-Sophie Meisberger, Nohfelden-Walhausen
Alina Meiser, Urexweiler
Julie Müller, Idar-Oberstein
Elena Pham, St. Wendel
Jennifer Piro, Neunkirchen
Jana Rausch, Gimbweiler
Xenia-Sophie Schander, Oberkirchen
Hannah Schröder, Stennweiler
Simon Schumacher, Primstal
Paula Schuster, Wadern
Noah Schweig, Hofeld
Nina Seimetz, Wadrill
Calogerina Rosalia Spang, Ottweiler
Johanna Weingart, Marpingen
Mira Sophie Weinß, Hettenrodt
Marlon René Wilsdorf, Niederlinxweiler
Oliver Zeibig, Niederlinxweiler

Absolventen der traditionellen (schulischen) Erzieherausbildung mit den Klassenlehrern Jana Staub, Lisa Mahut, Manuel Spohn, Lena Frey, Tanja Zawar
Absolventinnen und Absolventen der praxisintegrierten Ausbildung
Hannah Bauersachs, Homburg
Luisa Bettinger, Ottweiler-Steinbach
Lara Marie Bode, Neunkirchen
Bösnecker, Julia Janine
Marie Debrand, Spiesen-Elversberg
Michelle Düpre, Hirstein
Nova Zoe Graf, Eppelborn
Lena Jäckle, Winterbach
Janina Karthein, Theley
Larissa Leister, Neunkirchen
Eric Lars Missy, Breitenbach
Jan Schmitt, Bexbach
Chantalle Schuch, Ottweiler
Irina Schuhmann, Tholey
Annika Rosalinde Seiler, Merchweiler
Laura Serwene, Primstal
Laura Sophie Trenz, Püttlingen
Malin Wendel, Rodalben-Neuhof

Absolventen der praxisintegrierten Ausbildung mit Klassenlehrer Stephan Riefer